25 Jahre Provinz Liguori in Indien

Internationales Fest am 19. Februar in Kerala.

Drei Patres aus der Provinz Liguori arbeiten in Österreich


Festzug beim Jubiläum am 19. Februar

Bei der Akademie am Abend des Festtages

Die Jubiläumskerze wird vom Provinzial entzündet; links: der Bischof der Diözese

Am 19. Februar feierte die Provinz Liguori im südindischen Kerala ihr silbernes Jubiläum.

Mehrere Ehrengäste von den Nachbarprovinzen, sowie aus Europa und Amerika waren zu diesem Fest nach Indien gekommen.  

1992 fand die Errichtung einer eigenen Region innerhalb der seit 1933 bestehenden indischen Provinz statt.

Ein erster Schritt in Richtung Selbstständigkeit; zugleich auch eine Würdigung des eigenen Ritus der syro-malabarischen Katholiken. Einer der ersten Redemptoristen aus Kerala war der spätere Großerzbischof und Kardinal P. Vakier; er starb 2011.

1995 wurde die Region zu einer autonomen Vizeprovinz erhoben; Provinzialssitz war Chorwara. 2008 erfolgt dann – auch aufgrund der steigenden Mitgliederzahl – die Errichtung als Provinz Liguori mit dem Sitz in Mattor, in der Nähe des Flughafens von Chochin, der Hauptstadt von Kerala.

Die jetzige Provinz ist von 31 Mitgliedern (1992) auf heute 73 Patres und 26 Studenten mit Profess angewachsen. Dazu kommen noch über vierzig Juvenisten und Kandidaten. Patres der Provinz Liguori arbeiten in elf Häusern in Kerala, sowie in mehreren Missionen in Indien, Australien, USA, Karibik, Deutschland und Österreich.

Mission in Österreich

Drei Patres leiten als Missionare einen Seelsorgeraum mit fünf Pfarren in der Diözese Eisenstadt: Neudörfl, Pöttsching, Bad Sauerbrunn, Krensdorf und Sigles. Alle drei Patres wurden von der Wiener Provinz für diesen „Missionseinsatz“ vorbereitet: P. Kuruvila, P. Jomon und (mit 1. März) P. Jacob. Mit ihren Einnahmen in Österreich unterstützen sie auch die Ausbildungsarbeit in Kerala.

Patres aus der Provinz Liguori halten auch Einkehrwochen für indische Katholiken im arabischen Raum und in Kanada. Einige Jahre (bis 2015) wirkten zwei Patres auch in Dänemark.

In Indien selbst werden von den Patres vor allem Gemeinde-Missionen, Glaubenstage, Exerzitien, Jugendwochen, Einkehrtage angeboten und soziale pastorale Projekte geleitet und unterstützt.

Provinzial P. Joy Poonoly schreibt zum Jubiläum: „Wir danken Gott für die Treue und Fürsorge durch all diese Jahre. Auch danken wir der Mutter von der Immerwährenden Hilfe für ihren Schutz und ihre Fürbitte! Ein Danke sei auch den Mitbrüdern in den anderen indischen Provinzen, sowie auch in Österreich, ausgesprochen, für ihre Hilfe und ihre Solidarität!“

 Fotos: Scala-News-Rom  Siehe aus: Bericht: Klemensblätter-Nummer 3-4-2017.


Von: plv